Monday, 28 August 2017

Getrieben

Kennt ihr das?

Getrieben zu sein? Wenn man einfach nicht zur Ruhe kommt! Kaum gibt man mal Ruhe, beginnen sich im Kopf die Gedanken zu drehen und man ist nur am Überlegen, was man alles tun könnte und eigentlich liegt man "entspannt" vorm Fernseher oder versucht ein Buch zu lesen oder den Nachmittag gemütlich mit der Familie zu verbringen! EIGENTLICH!

Und eigentlich weiß man genau, dass man keine Sekunde länger aushält, weder auf der Couch, noch in der Küche oder im Garten oder sonst wo! Weil man sich getrieben fühlt, weil einem tausend Gedanken durch den Kopf laufen und man von Sekunde zu Sekunde nervöser wird. Weil man genau weiß, dass man dieses oder jenes erledigen sollte und doch kann man sich nicht aufraffen und es einfach machen. Statt dessen lungert man rum oder läuft wie ein Tiger auf und ab und blafft alles an, was sich in den Weg stellt! Doch meint man es in diesem Moment doch gar nicht so, aber man ist mit der Situation so beschäftigt - nein überfordert, weil man in diesem Moment nicht alleine ist sondern noch ein paar Teilnehmer, wie z. B. der Treiber, der mit einer Peitsche darauf wartet, dass du den nächsten Schritt machst oder der Kritiker oder ...

Irgendwann an diesem getrieben Tag, hat  man das Gefühl, irgendetwas versäumt zu haben oder den Tag nicht richtig genutzt oder man hat einfach ein schlechtes Gewissen, weil man eindeutig zu wenig gemacht hat!

eure M.G.

Forsetzung folgt

Sunday, 13 August 2017

Wenn´s mal nicht so läuft!

Laut schreien, abhacken, nach vorne sehen und weiter machen

Einfacher gesagt, als getan! Doch was tun?

Im Wettkampf kann ich nur sagen, bleibt einem nichts anderes übrig, als es einfach zu nehmen, wie es ist! Da ich Reitturniere reite und doch zu 50 % auch mein Pferd an unserer Leistung mitbeteiligt ist, muss ich natürlich auch vertrauen, auf mein Pferd, auf unsere Leistung, auf unsere Erfahrung, auf das was wir können und natürlich bisher auch geleistet haben!
Weiters kommt es aber noch darauf an, da wir beide Lebewesen sind, auf unseren momentanen Zustand, denn auch Pferde haben ihren eigenen Kopf und ich ebenfalls! Nicht immer kann man seine Gedanken ausschalten und sich zu 100 % auf den eigentlichen Wettkampf konzentrieren, obwohl man das natürlich sollte! Doch weiß man selbstverständlich, wo die eigenen Schwächen liegen und sich da nicht reinzusteigern, oft eine Kunst!

Ich bin vor jedem Bewerb nervös, vor allem, bevor ich überhaupt das erste Mal geritten bin, danach geht es meist ein bisschen besser, weil man bereits mehr oder weniger im Flow ist. 
Gedanken kommen und gehen und ich bin drauf gekommen, dass das ok ist! Ich kenne niemanden, der nicht zwischendurch zweifelt und das ist ok, weil so bekommt man Respekt vor der Sache und vor dem was man macht!
Wer glaubt, dass die Nervosität irgendwann aufhört, irrt sich, aber man kann besser mit dem Stress umgehen oder lernt es zumindest!

Ich setze das 1 zu 1 im Leben um. Gedanken kommen und gehen, positive, wie auch negative und Stress hat man auch immer wieder! Wobei ich das Wort Stress nicht mag, denn Stress ist für Leistungsschwache! Merkt euch das. Man kann mal viel zu tun haben oder hin und wieder mit all dem, was einem so umgibt, nicht zurechtkommen, aber nehmt nicht immer das Wort STRESS in den Mund!
Beschreibe mal Stress!

Wichtig ist es, meiner Meinung nach, nicht im Problem herumzuwühlen sondern lösungsorientiert zu sein! Wie kann ich das Pro-blem für mich am besten lösen! So das es mir gut geht und ich wieder nach vorne schauen kann!
Du kannst dich natürlich auch fragen, WARUM ist das so, und WARUM passiert mir das und WARUM gerade ich und WARUM jetzt? Wer nach dem WARUM fragt, will keine Lösung!

Was brauche ich, um es gut lösen zu können, was muss ich dafür tun! Was genau, ist so schlimm etc. Brauche ich das Pro-blem denn überhaupt noch weiter? Wer wäre ich ohne dieses Problem etc.

Hierzu kann ich euch zwei tolle Bücher empfehlen!

#Katie Byron "Wer wäre ich ohne mein Drama" und "The Work"
#Pam Grout    "E2"

und noch etwas sehr Essentielles! Ihr müsst nicht alleine mit euren Sorgen fertig werden! Sucht euch Hilfe bzw. nehmt Hilfe an! 

M.G.

Wednesday, 5 July 2017

Sommer 17

Wenn der Morgen erwacht und mir die Sonne ins Gesicht lacht, ich das Rauschen der Wellen vernehme, gleich wie jeder meiner Atemzüge. Mein Herzschlag sich anpasst an den Rythmus des Meeres, dann habe ich das Gefühl angekommen zu sein!
Ein Gruß Poseidons, ein high five sozusagen, möge der Wind die Wellen anschlagen, das Rauschen fast ohrenbetäubend, schwillt es an zu einem Lied, welches mir den Rythmus des Lebens vorgibt. Hör nur hin, sagt er zu mir während ich liege auf den Wogen der Wellen, lass mich treiben, meine Gedanken unmöglich niederzuschreiben. Sie kommen und gehen.
Und wieder vernehme ich dieses Lied, dass mir den Rhythmus des Lebens vorgibt, geh nach vorn und nicht zurück, bleib stetig klar und ein bisschen verrückt! Nicht alles was bleibt ist auch hier.
Wieder befinde ich mich im Rythmus der Wellen. Doch dieses Mal ganz leicht bedrohlich, neigen sie sich über mein Haupt. Meine Gedanken nicht frei, in Sorgen gehüllt, Bilder im Kopf, die sollten nicht sein.
Ein Ruf Poseidons:"Halte ein! Deine Gedanken sollten so nicht sein. Sei frech und frei, mutig und froh, vertraue, halte ein und schaue ebenso, was hält das Leben bereit für dich?
Jetzt vernehme ich den Rythmus, dieses Lied, dass diese Negativgedanken von mir schiebt, alles wird gut und kommt zu mir, öffne mein Herz und vertraue mir, ich bin der Rythmus dessen Lied, mir die Liebe im Leben vorgibt! Nichts ist hier und auch nicht dort, geh vorwärts und lausche immerfort. Nun höre ich wieder dieses Lied, ich bin der Rythmus von diesem Lied!

M.G ❤


Tuesday, 20 June 2017

Liebe Lehrer! 

Wieder mal eine sehr provokante, aber wiedermal eine berechtigte Frage meinerseits! Wir alle werden nach Leistung bezahlt bzw. möchten "grundsätzlich" eine gute Leistung erbringen. Wie wäre es bei der Lehrerschaft, wenn ihr nach Leistung bezahlt werden würdet? Wäre es euch dann vielleicht ein Anliegen, dass eure Schüler, in euren Fächern, herausragend wären? Wie wäre es, wenn die Schüler die Möglichkeit hätten euch zu beurteilen? Nach Leistung eurerseits, wie ihr den Stoff vermitteln könnt? Es ist mir zuwider immer wieder festzustellen, dass meistens die Schüler kritisiert werden, zum Teil berechtigt, aber kein Lehrer (und hier will ich sicher nicht alle in einen Topf werfen) sich die Frage stellt, was er besser machen könnte, damit seine Schüler besser werden! Wie wäre es für euch, wenn sich die Schüler, die Lehrer aussuchen könnten, von denen sie unterrichtet werden? Ich gehe auch nur zu einem guten Therapeuten! Ich denke, dass manche Lehrer höchstwahrscheinlich alleine in einer Klasse sitzen würden und bei anderen würde es rammelvoll sein!
Möglicherweise habe ich jetzt eine Lawine los getreten und wenn dem so ist, dann habe ich mein Ziel auf alle Fälle erreicht um mal eine Diskussion zu starten!
Ihr seid Mentoren und Vorbilder für diese Kinder und habt nicht das Recht, sie klein zu machen oder klein zu halten! Für mich als Lehrerin, wäre es der größte Erfolg, wenn die Kinder, die ich unterrichtet hätte, besser werden würden als ich! Wenn ich als Lehrer es vollbringen würde, das BESTE aus ihnen heraus zu holen! 
Ich weiß, dass man nicht aus allen etwas heraus holen kann. Das manche gar nicht wollen und vielleicht auch nicht können. Aber wollen, ist doch ein Zeichen von Desinteresse, also was könnte ich tun, um das Interesse zu wecken? Sie zu motivieren? 
Wo und wann habt ihr eure Motivation liegen gelassen oder habt ihr je eine besessen? 
Eure M.G.

Friday, 19 May 2017

Be happy



Great song great performance - have a nice day and be happy! Don't give a shit of your negative emotions today just relax, enjoy the sun and spread out all your love!





Unsicherheit

Witzig, als ich gestern schlafen ging, wusste ich, dass es heute Thema sein wird, mit dem inneren Kind zu arbeiten. Und siehe da, meine erste Klientin kam heute schon mit diesem Thema!
Eigentlich ging es um Unsicherheit in einer Menge von Bekannten z.B. Weihnachtsfeier in der Firma etc. Sie meinte, wenn sie den Raum betritt, braucht sie immer jemanden an ihrer Seite und vor der ganzen Mannschaft eine Rede zu halten geht gar nicht.
Ich fragte sie, wo sie so ein ähnliches Erlebnis schon mal hatte, möglicherweise in der Kindheit? Sie antwortete mit ja und das sie damals ein Referat hätte halten sollen, aber als sie dann vor der ganzen Klasse stand, hatte sie ein Blackout und brachte keinen Ton heraus, dass wäre für sie das Schlüsselerlebnis gewesen.

Ich möchte jetzt gar nicht tiefer darauf eingehen oder wie ich es behandelt hatte, aber Tatsache ist, jeder von uns ist unsicher auf seine Art und Weise. Habt ihr euch schon mal die Zeit genommen, wenn ihr in einem Raum wart, mit vielen Menschen und diese beobachtet? Nicht nur euch und eure Gefühle wahrgenommen sondern auch die der anderen? Ihre Körpersprache? Der eine, der ständig an seiner Hose oder seinem Jacket bzw. Krawatte herumzupft oder die Dame, die einfach viel zu stark geschminkt ist oder die andere Dame, die einfach immer zu laut lacht oder der Herr, der einen Witz nach dem anderen erzählt etc. Versucht mal bewusst wahrzunehmen, wie es denen geht ohne nur auf euren eigenen Zustand zu achten!
Eine Bekannte, meinte letzte Woche zu mir, als wir fortgingen, dass sie immer so unsicher sei beim Fortgehen! Also wenn sie ein Lokal betritt und ich meinte zu ihr, geh mal davon aus, dass es jeden so geht - ich bin es auch. Das entspannte sie ein wenig, dass erste Glas Wein tat sein übriges! :-D

Wir Menschen lieben Unsicherheit und brauchen immer ein wenig davon und wenn wir genug Sicherheit haben, dann holen wir uns die Unsicherheit durch was auch immer. Das macht das Leben doch erst so richtig spannend, denn alles andere wäre doch

L A N G W E I L I G

M.G.


Wednesday, 17 May 2017

Schätze aus Wörtern

Meine Kinder sind keine Leser und es ist schwierig, jemanden zu etwas zu bringen, dass ihn nicht interessiert! Das vielleicht auch auf die falsche Weise beigebracht wird!
Es geht doch darum, Interesse zu wecken! Das WARUM!

Das   W A R U M   ist doch das, was uns Meilensteine machen lässt, dass uns Berge versetzen lässt, dass uns Ziele erreichen lässt, das   W A R U M    ist doch erst der Grund, dass wir uns überhaupt erst ein Ziel setzen oder?

Heute hab ich meinem kleinen erklärt, warum ich lesen liebe. Was mich immer wieder aufs Neue ein Buch beginnen lässt. Es ist ein Schatz aus Worten, der Phantasie entsprungen und manchmal mit der Wahrheit oder der Geschichte verbunden. Das geschriebene Wort, die Arbeit, die sich der Schreiber gemacht hat, die Gedanken, die Energie, die in diesem Buch stecken und mit der Achtsamkeit, ich dieses Buch lesen darf.
Weder die Schnelligkeit, wie ich Sätze lese, noch die Zahl der Bücher macht aus, ob ich ein guter Leser bin sondern, die Art, wie ich ein Buch lese! Wie sehr ich mich in diesem Moment hineinfühlen kann, eins werde mit den Personen in diesem Buch, die Geschichten, das Gelesene wahr nehme, als würde ich selbst ein Teil davon sein, dass macht es aus, das ist das    W A R U M    !!!

Ich hab viele Bücher bisher gelesen. Gute und Schlechte! Geprägt, imponiert, unterhalten und gelehrt haben mich viele, aber einem kleinen Jungen genau das zu vermitteln ist nicht einfach. Es ist etwas, auf das Kinder selbst kommen müssen, denn jeder findet sein WARUM vermutlich wo anders.

Und es ist mir unverständlich, wenn mir gesagt wird, dass mein Kind unkonzentriert ist, weil es ständig beim Fenster rausstarrt! Herr Gott, ich kann das sowas von verstehen. Ich war auch so ein Kind, denn wenn es langweilig war, hab ich mich geistig verabschiedet und war in meiner Anderswelt! Wenn mich etwas interessierte, war ich vollauf begeistert! Heute ist das bei mir nicht anders. Eigentlich so einfach und so klar. Heute habe ich einen Beruf, bei dem ich jederzeit beim Fenster rausschauen, gleichzeitig in einer Anderswelt sein und arbeiten kann.
Ich bin froh, dass ich noch in einer Zeit aufwachsen durfte in der "Träumer" von den Lehrern noch belächelt wurden, in der es einfach ok war, wenn man in Sprachen gut war, aber dafür in Mathe ein Schwäche hatte. Heute musst/solltest du überall top sein - wie erschreckend.
Meine Kinder übertreffen mich, als ich in ihrem Alter war, in vielen Dingen haushoch und doch habe ich mich einige Jahre sehr verunsichern lassen.

Ich nehme alles sehr ernst, was z.B. ein Lehrer zu mir sagt. Ich denke darüber nach und bilde mir eine Meinung - meine eigene Meinung. Ich muss aber auch sagen, dass ich meinen Kindern vertraue und weiß, dass sie ihren Weg gehen werden und wir leben heute in einer Zeit, in der mehrere Berufe zu erlernen bzw. Ausbildungen zu machen kein Thema ist. Es gibt keine Grenze, außer die in unserem Kopf! Und hast du ein    W A R U M    , dann werden Grenzen plötzlich kleiner oder kaum mehr sichtbar.

M.G.