Gedichte

16.11.2017
 Wie´s mir geht


Morgens stehe ich auf und denke:"Der heutige Tag wird ein Lauf!", doch spätestens, wenn ich das Radio anmach, mich selbst im Spiegel anlach, meine Augen jedoch traurig schauen, auf was soll der heutige Tag dann noch bauen?

Natürlich erfülle ich all meine Pflichten, werde für meine Kinder vieles richten doch die Gedanken in meinem Kopf wollen sich nicht lichten. 
Ständig rollen Tränen über mein Gesicht und ich denke:"Schau nach vorn´ und nicht zurück"! 
Doch auch da vorn´  ist es nicht heller und alles laufen, es geht nicht schneller.

Eine Entscheidung, die ich habe selbst getroffen doch das heißt nicht, dass mein Herz ist offen. Ich kann nicht verstehen, was da passiert ist. Plötzlich war da eine Kluft, alles Labern nur Luft und ich habe gemerkt, dass da kein Platz für mich ist. Keine Zuwendung, kein Vertrauen, keine Liebe, da kann keine Beziehung drauf bauen.


Wenn du neben jemandem bist und ihn trotzdem vermisst, du dein Herz aufgemacht und dich auf ihn eingelassen, du neben ihm liegst und fühlst dich trotzdem verlassen. Du merkst, dass er nicht hier ist, weil er mit seinen Gedanken unterwegs ist, in anderen Gassen.

Verstand und Gefühl, zwei verschiedene Dimensionen, die eine ernüchternd und kalt, die andere berührend und warm - zusammen gefügt, wie Feuer und Eis - zwei Pole, die, wenn sie sich nähern, abstoßen.

Ein Eisblitz hat mein Herz berührt! Ich kann es nicht verstehen, als würde ich nackt am Nordpol stehen. 

Ich weiß, diese Zeit wird vergehen, denn "Zeit heilt alle Wunden!" sagt man, es sind nur ein paar Extra-Runden.

Danke dir für diese Erfahrung, denn durch dich hab ich gelernt, was ich wirklich will und

 "Dinge werden war, wenn man sie nur oft genug sagt!" 

heute wird ein schöner Tag! M.G. 💓💓💓

5. JULI 2017
SOMMER 17

Wenn der Morgen erwacht und mir die Sonne ins Gesicht lacht, ich das Rauschen der Wellen vernehme, gleich wie jeder meiner Atemzüge. Mein Herzschlag sich anpasst an den Rythmus des Meeres, dann habe ich das Gefühl angekommen zu sein!
Ein Gruß Poseidons, ein high five sozusagen, möge der Wind die Wellen anschlagen, das Rauschen fast ohrenbetäubend, schwillt es an zu einem Lied, welches mir den Rythmus des Lebens vorgibt. Hör nur hin, sagt er zu mir während ich liege auf den Wogen der Wellen, lass mich treiben, meine Gedanken unmöglich niederzuschreiben. Sie kommen und gehen.
Und wieder vernehme ich dieses Lied, dass mir den Rhythmus des Lebens vorgibt, geh nach vorn und nicht zurück, bleib stetig klar und ein bisschen verrückt! Nicht alles was bleibt ist auch hier.
Wieder befinde ich mich im Rythmus der Wellen. Doch dieses Mal ganz leicht bedrohlich, neigen sie sich über mein Haupt. Meine Gedanken nicht frei, in Sorgen gehüllt, Bilder im Kopf, die sollten nicht sein.
Ein Ruf Poseidons:"Halte ein! Deine Gedanken sollten so nicht sein. Sei frech und frei, mutig und froh, vertraue, halte ein und schaue ebenso, was hält das Leben bereit für dich?
Jetzt vernehme ich den Rythmus, dieses Lied, dass diese Negativgedanken von mir schiebt, alles wird gut und kommt zu mir, öffne mein Herz und vertraue mir, ich bin der Rythmus dessen Lied, mir die Liebe im Leben vorgibt! Nichts ist hier und auch nicht dort, geh vorwärts und lausche immerfort. Nun höre ich wieder dieses Lied, ich bin der Rythmus von diesem Lied!

M.G ❤







28.2.2017

Herz gefunden

Heut´ Nacht, hab´ ich Erkenntnis erlangt, 
so lang hat mein Herz, mein Gefühl, 
die Liebe im Nichts gebangt.

Ich hab es eingefroren im Eis, 
um den Schmerz nicht zu fühlen,
Hat der doch mehr Gewicht
 und hat den Nebeneffekt, 
dass er brennt und sticht!

Welch trauriger Beweis!
Mein Herz gefroren im Eis?

Doch dann diese Nachricht, 
fast schon ein Schock
und da ist er geschmolzen dieser Eisblock!

Doch der Schmerz nun
so feurig und tiefgehend.

Geschmolzen, gebrannt –  fühlend.
Unendliche Trauer und Tränen so nass,
doch der Schmerz wird leichter 
bald nur mehr ganz blass.

Wieder erwacht aus tiefem Schlaf, 
das Gefühl zu lieben, liegt nicht mehr brach.

Ich bin froh, dass ich mein Herz wieder hab! M.G.



22.7.2016

Potential

Lass deine Schwingen sich öffnen diese Nacht und segle mit dem Wind! Potentiale und Gedanken werden dich ereilen und bis zum Morgen in dir verweilen!

Dann erst, wenn du die Augen öffnest, du alles vergessen, was du hast erlebt in dieser Nacht, erst dann wird es frei und du zum Leben erwacht! M.G.




30.4.2016
Licht


Du wirst geboren – Lebenslicht
Du öffnest deine Augen – Augenlicht
Der Tag bricht an – Tageslicht
Wenn du weder vor weißt noch zurück – Zwielicht
Sonnenuntergang – AbendlichtDu sprichst ganz schlicht über das Licht, tust täglich deine Pflicht, auch wenn es hin und wieder dein Ansehen bricht.

Du von neuem musst beginnen, du dich begibst ins Abendlicht. Glänzendes Haar und leuchtende Augen, du dich begibst ins Nichts, du dir sicher bist, deines inneren Lichts. Nur dem, dem es bestimmt, wird es erkennen
Und über deine zwielichtige Gestalt dich zu seiner großen Liebe ernennen.


Wenn du zu deinem Schatten sprichst, ihm begegnest
und ihn erkennst, du bei seiner Ansicht innerlich brennst,
du weißt, dass du nicht entkommen kannst, wenn du dich ihm hingibst, ihn anerkennst, als Teil von dir, ihn den ihm rechtmäßigen Platz gibst, dann bist du ehrlich mit dir und dein Licht du liebst.

So möchte ich mich hingeben – dem Licht der Sonne. Oh welch wohlige, wärmende Wonne, die mich beglückt tagein – tagaus, ich möchte nicht, dass dies endet und habe Angst davor, einfach zu sein, dass es mich befremdet.
Nicht immer kann ich nur sehen, die lichte Seite.


Auch die dunkle hat unglaubliche Weite.
Doch auch von hier kann ich Stärke beziehen,
muss mich trauen, darauf bauen,
dass alles was mir zur Verfügung steht,
mir zu Nutzen machen, und drauf vertrauen,
dass sich die Erde weiter dreht.


Mein Schatten sagt, hänge nicht der Vergangenheit nach,
all deine Ideen, dein Potential, dein Können,
liegt sonst brach.
Schau auch nicht zu weit nach vorn, in die Zukunft
So meine ich, auch dort liegen deine Prioritäten nicht!


Im Hier und Jetzt, hier leuchtet dein Licht

Bitte vergiss das nicht! M.G.





25. Oktober 2014
Nur du

Ein Blick in deine Augen, die mir so viel offenbarten.
Ich kann nicht aufhören an dich zu denken.
Jede freie Minute, verbringe ich damit, meine Gedanken an dich zu verschenken.

Ich muss damit aufhören, mich nach dir zu verzehren.

Mein Verstand sagt mir, ich muss dich entbehren
.
Doch was weiß denn schon der Verstand,

so lege ich mein Herz in meine Hand.

... und so beginne ich zu fühlen ...
M.G.



13. Oktober 2014

Neulich
Neulich, am Weg nach oben, der Sonne entgegen.
Die Atmung ging schnell!
Der Gipfel kam näher, die Bäume wichen
Und es wurde hell.
Niemand sagte ein Wort, wir lächelten nur,
haben erreicht das DORT.
Dass Dort, wir glaubten nicht, das die Zeit
 für das Erklimmen des Gipfels reicht
Doch Geduld es ging ganz leicht.
Wir wollten unsere Begeisterung in Worte fassen
Und haben ein kleines Gedicht hinterlassen.
M.G.




15. Sept. 2014
Alles was ist


Ich möchte mich nicht verstecken, verlieren oder gar entdecken, was ich alles vergessen habe.

So viele Möglichkeiten und die Tür steht offen.

Wäre es nicht eine Farce, diese nicht zu nutzen.

Und wenn eine Türe offen steht, öffnen sich nicht noch viele andere.

Doch erst, bevor ich durch diese Türe hindurchgehe, muss ich eine andere schließen.

Ist diese erst zu, dann gibt es kein zurück.

Was also tun, so frag ich mich. Nicht vor und auch nicht zurück.

Hier steh ich nun, genau in der Mitte und hab nur diese eine Bitte, leitet mich durch diese Tür und helft mir.

Was ich möchte, ist diese Zauberei und Lebendigkeit!


M.G.



11. März 2014

Verlockung, Versuchung, Vorstellung

Du bist nur einen Katzensprung von mir und doch bist du so fern!
Du hast mir gesagt, du hättest mich gern und für einen Moment, dachte ich, es wäre wahr!
Verdammt, für einen kurzen Moment, waren wir uns so nah!
Ich habe diesen Moment so genossen, deine Worte, dein Geruch, deine Berührung!
In diesem Moment war alles so klar!

Ich wünschte, ich hätte der Versuchung nachgegeben, mich in dir wieder finden können!
Doch STOP, wo führt das hin!
Nichts als leere Worte, der Geruch, längst verflogen, die Berührung, nicht mehr spürbar!
Alles was bleibt, Versuchung!
Ist nicht grad die Versuchung, die Verlockung, die Vorstellung - das Süße daran?

Was wäre wenn …

Dich zu kosten, wäre das so köstlich?

Dich bei mir zu haben, wären wir so glücklich?

Dich zu lieben, …

  

Gedanken unendlich, Wünsche unglaublich, Realität unmöglich! 
So stehen wir hier und sehen uns an, die Vernunft hat gesiegt, die Grenze ist gezogen!
Wir haben uns selbst belogen! 

Das Schicksal hat anderes mit uns vor!
M.G.


10. Jänner 2014
Gedicht der Generationen
Ich muss beginnen, etwas aufzuschreiben, 
denn es beginnt mich innerlich aufzureiben. 
Es handelt von einer Mutter und ihrem Kind! 
Sie herzt ihn ein letztes Mal, denn sie weiß bereits, es ist das letzte Mal! 
Sie wird in verlassen, kann ihn nicht mitgehen lassen. 
Keiner weiß warum, der Junge kann es nicht fassen, 
er wird alleine gelassen.
Das erste Kind von in Zukunft sieben, 
leider kann sie es nicht aufschieben, doch wenn sie denkt an den Moment und den Schmerz, 
es zerreißt ihr schier das Herz! 
Um nicht daran denken zu müssen, gebärt sie von bereits dreien noch vier weitere. 
Eine Zeit kann sie den Schmerz verdrängen, 
doch oft und immer wieder hat sie das Gefühl in der Luft zu hängen! 
Nie konnte sie ihm die Mutter sein, die sie wollte 
Ob er ihr wohl grollte? 
Versunken ist er im Alkohol, ob das die Lösung war der einzige Schmerzpol? 
Ungeliebt, als einziges Kind von sieben 
Warum konnte sie ihn nicht lieben? 
Was ist nur schief gelaufen, er könnte sich die Haare raufen! 
Was hat er nur falsch gemacht, ihm ist aufgefallen, 
sie hat so selten gelacht.
Doch wenn sie ihn umarmte, es war so echt, so richtig von Herzen, 
wenn er daran zurück denkt, dann hat er Schmerzen! 
Wie fehlt ihm diese Liebe, was ist aus ihr geworden? 
Warum hat sie ihn im Stich gelassen, hatte sie begonnen, ihn wirklich so zu hassen? 
Was ist nur passiert?
Das letzte war diese beherzte Umarmung 
Und danach diese große Leere! 
Nie wieder hat er das empfunden, sein Herz auf ewig geschunden 
Auf ewig tiefe Wunden. 
Mutter warum hast du ihn verlassen, ihn für immer alleine gelassen? 
Doch nun zurück zu ihr! 
Wie ist es ihr ergangen? 
In weiterer Zukunft, konnte sie vergessen, was sie einst hatte alleine gelassen?
Nein auch ihr Schmerz war riesig, etwas dumpf von der langen Zeit, 
aber Dimensionen sind weit so weit. 
Ihr Herz hat tiefe Risse davon getragen, nie würde sie Worte darüber wagen. 
Was würden die anderen darüber denken, sie würden ihr nichts schenken!
Es war keine Absicht eher Notwendigkeit, nie würde sie den Tag des Abschieds vergessen. 
Ihren ersten einfach so verlassen, 
er musste sie einfach hassen! 
Was sollte er auch von ihr denken, nie würde er ihr wieder sein Vertrauen schenken. 
Gebrochen, verloren, zerrissen 
Und doch, sie wird an diese Umarmung immer denken 
Und auf ewig vermissen. 
Dieser Gedanke hielt sie am Leben plus die sechs weiteren, denen sie musste Liebe geben. 
Und doch haben auch sie gespürt, dass hier irgendjemand an etwas rührt! 
Doch darüber wurde nie gesprochen, zu feige, 
sei nun still und schweige! 
Doch zu schweigen ist nicht Recht, es ist besser, wenn ihr darüber sprecht! 
Schweigen bedeutet Schmerz und dieser schlägt sich meist aufs Herz. 
Wir folgen anderen im Stillen, oft wissen wir es selbst nicht, als sei es fremder Willen! 
Es überspringt hier vier Generationen, um in der dritten, die Wahrheit zu erzählen! 
Ist es denn die Wahrheit – frag ich mich? 
Ich kann es nicht sagen, aber es ist ein Gefühl, dass mich schier zerreißt. 
Der Schmerz in der Schulter,  
der mir macht angst und bange! 
Ich habe das Gefühl, als befände ich mich in einer Zange. 
Die Ähnlichkeit im Außen, ist die denn auch im Innern? 
Alles was ich sehe, sind diese Bilder 
Und eins davon ganz schlimm! 
Es ist ein Schmerz, der mir die Brust zusammen zieht. 
Und ich verstehe, warum man darüber nicht reden will. 
Doch nun ist es an der Zeit 
Hier und jetzt  und heut und für alle Ewigkeit! 
Es sei dir verziehen, denn auch du hattest deine Gründe, 
warum du alleine hast lassen, deinen ersten von sieben! 
Niemand wird es jemals nachvollziehen, 
aber das ist auch niemandes Aufgabe!
Dieses Bild, von meinem Kind, im Wissen, ihn ein letztes Mal zu herzen, 
nie wieder werd ich ihn sehen, was sind das für Schmerzen? 
Die Tränen wollen nicht versiegen, doch weiß ich, ich muss stark sein 
Für meine anderen beiden (Lieben).
Ein Wort, das ich in Klammer setzen muss, denn traue ich mich nicht es in Worte zu fassen 
„dieser Junge wird mich so sehr hassen“ 
Mein Herz, ein riesiger Riss, doch stark genug für eine Zeit! 
Auch meinen letzten ließ ich früh allein – soll das nun die Gerechtigkeit sein?
Die Ruhe umhüllt sie und sie atmet frei. Ein letztes Mal, dann ist es vorbei! 
Die Geschichte, für sie zu schmerzhaft, gibt sie weiter an eine andere Generation! 
Ich bin frei von Werten und Vorurteilen, doch habe ich im Traum 
denselben Schmerz empfunden und bin hiermit bereit, dies  zu bekunden. 
Es war nicht leicht, dies alles zu schreiben und doch fließt es frei von der Hand,
 als wäre gelöst dieses, des Schweigens, schwere Band.
Mit meinem Sohn im Traum, hab ich die Bilder gesehen, den Schmerz gespürt. 

Mit diesem Gedicht hab ich ihn überwunden,  
So sag nochmal einer, die Familie sei nicht über Generationen verbunden!
M.G.





13. August 2013
Melancholie

Wenn Traurigkeit und Melancholie
dein Herz eng werden lassen,
dann fühle dich von Licht und Wärme umgeben
denk an deinen Engel,
wie er dich mit seinen großen Schwingen der Liebe umarmt
dich tröstet und dich wiegt
für dich da ist und dich liebt!

Du bist nicht allein.
Nicht hier und nicht jetzt!
Du wirst getragen von unendlicher Weite,
die dir erst klar macht wie klein du bist
in diesem riesigen Universum!
M.G.

23. Juli 2013

Mein Gedicht
Ich sitze hier und überlege,
was könnt´ ich schreiben denk ich mir!
Ein Wort hier
ein Wort dort und schon ist es wieder fort!
 
Es ist so schwierig
die richtigen Worte zu finden.
Etwas das die Wahrheit trifft
und mich auch daran bindet!
Selbstvertrauen und Selbstverwirklichung
ein Thema über das wohl jeder spricht!
Doch was ist es denn genau?
Wenn ich darüber spreche wird meine Stimme rau!
Ich hab das Gefühl,
plötzlich nicht mehr Ich zu sein,
ich spreche durch ein Rohr
es leitet mich und gibt mir die Worte
die zu sagen, ich nie fähig wär´.
Die Stimme fern,
meinen Worten kaum fähig zuzuhören!
Die Sätze erscheinen mir fremd
und doch kommen sie aus meinem Mund!
Mir läuft Gänsehaut über die Arme
und dieses Wissen erscheint mir uralt!
Weise Worte und doch
kann ich ihnen selbst kaum folgen!
Ich wünschte, ich hätte es aufgeschrieben,
doch morgen zählen sie nicht wie heute!
 M.G.


10. April 2013 

Das Gedicht ohne Absicht

Ich möchte fühlen
Dir nahe sein um dich zu spüren
Dich am ganzen Körper berühren!
 Möchte dir so nahe sein wie es nur geht!
Schau auf die Uhr, schon so spät?
Doch heute gibt es keine Zeit
Wir sind von Zeiten und Dimensionen befreit!
Wenn ich dich berühre
Dann fange auch ich an zu fühlen
Erst dann bewegt sich mein Herz
Und zum ersten Mal regt sich etwas
Ist das Schmerz!

Schmerz aber wieso?
Nein es ist Angst, Angst es zu verlieren!
Das Gefühl das ich mit dir habe,
ich beginne danach zu gieren!
Könnte ich das mit jedem haben
Oder ist es das Geschenk allein von dir!
Ist es möglich es nur zu fühlen jetzt und hier?
Oder liegt es in der Unendlichkeit,
frei, erhaben, weit?
Ich bin unersättlich darin,
kannst du meine Gier befriedigen!
Oder obliegt es allein in meiner Hand.
Ist es allein mein Inneres,
dass dieses Loch füllen kann?
Nein, denn nur du verschaffst mir das Vergnügen!
Hier und jetzt
Total vernetzt
Verschaff mir die Ehre
Fang an und begehre
Mich allein in deinen Händen!

Deinen Atem zum spüren auf meiner Haut
Nichts zu vernehmen keinen Laut!
Sich nur hinzugeben, allein das zählt
Wie lang hab ich danach gelächzt, mich gequält!
 Es mir nicht zu erlauben
Anderer Leute Worte glauben
Doch das was zählt bin ich allein
Kein Wort eines Fremden sollte gewichtig sein! 
Doch nun bist du hier
Und ich erlaube mir, der Lust zu frönen
Mein eigener Atem
Ein wohliges Stöhnen
Sich schaukeln in nie gekannter Lust
Dem Orgasmus entgegen
Welche Sorge sollt ich nun noch hegen?
Was für eine Phrase
Ich möchte mich ergeben
In dieser süßen, nicht enden wollenden Extase!

So lieg ich nun hier
Inmitten wohliger Schauer neben dir.
Glücklich und entspannt
Was ist mir alles entgangen,
ich hab es vorher nicht gekannt! 
Ich danke dir, du süßer Engel
Hast mich befreit
Aus meiner eigenen Züchtigkeit!
M.G. 
7. Jänner 2012

Lebensfluss

Lass das Leben fließen durch dich.
Nimm einen tiefen Atemzug und vergiss es nicht.
Alles hier ein Geschenk der Natur, alles rein und pur.
Du kannst dir aussuchen ob du leben möchtest, wie die Ratten
oder ob du springst über deinen Schatten.

Schwarz und nahezu unbezwingbar kommt er über dich,
dunkel wie die Nacht, fast scheint er dich zu lähmen,
aber nur fast!
Nimm dir einen Augenblick und sieh es als Rückblick über das,
was du erreicht hast, als kurze Rast.
Streich von dir, die schwere Last,
du hast es schon geschafft, nun fließt
er durch dich - der Lebenssaft.

Öffne dein Portal, denn es ist real.
Du musst nur daran glauben,
lass dir den Zauber doch nicht rauben.
Er wartet nur darauf durch dich hindurch zu fließen.
Nun lass es wirken dieses Gedicht, diese Worte,
die es durch dich spricht.
M.G.
2. Jänner 2012

Du Waldfee
hast du keinen Namen?
Ich bin mir sicher, du hast ihn gewusst bevor sie kamen.
Essentiell, emotional, unendlich und diagonal.
Universell und sensitiv
nicht genug auch intuitiv - bist du!
Genug nun der Worte,
fange an und horte all das,
denn das bist du!
M.G.


31. Jänner 2011
M.G.

Dezember 2011


Wenn es draußen stürmt und schneit, wie gut zu Haus´ zu sein zu zweit!
Nicht dem anderen zu trotzen, sondern zusammen vor Kraft nur so strotzen.
Viel leichter ist es doch zu teilen und in dieser besinnlichen Zeit
auch mal zu verweilen.
Vielleicht nur einen Augenblick, still werden - ganz still
bis man sich in die Arme nimmt, weil man es so will.
M.G.

  
 6. Dezember 2011
Abschied

Unsagbare Traurigkeit!

Jeden Moment in Tränen ausbrechen.

Nicht wissen wohin!

Geduld mein Kind - Geduld.

Zeit - alles nimmt seinen Lauf.

Wohin nur - wohin? Alles wird leichter mit der Zeit

M.G.






Frühling

Welch´ Vorfreude es doch ist.
Die ersten Sonnenstrahlen,
die ersten Knospen, die sich auf den Sträuchern zeigen.
Die Luft klar und rein,
erwachen die Lebensgeister in einem fort.
Insekten summen in der Luft,
kleine Tiere huschen durch das Unterholz.
Man trägt die Nase hoch und riecht den Duft des
FRÜHLINGS!
M.G.


Zeit
Wie schön es doch wäre,
könnte ich die Zeit anhalten
oder gar zurück drehen!
Schöne Momente nochmals erleben
oder immer wieder.
Aber wäre es dann so schön,
könnte man es denn dann schätzen?
M.G.


Herbstwind
Kühl und klar weht er um uns.
Nüchternheit, Klarheit, Einsamkeit!
Blätter färben sich bunt,
fallen von den Bäumen.
Kalte, feuchte Luft legt sich auf die Haut und kühlt.
Verdrossen, verflossen, begossen
vom vielen Regen.
Alles nimmt seinen Lauf.
Neues hat wieder Platz!
M.G.




Der Weg
Seinen Fokus auf die wichtigen Dinge lenken.
Auf das was zählt!
Befreit von Befangenheit.
Gezielt auf etwas zugehen.
Sich dessen bewusst sein, was Priorität hat
und eine klare Linie ziehen.
Das ist mein Weg!
Sich seiner selbst bewusst sein
und sich seiner selbst wert sein.
M.G.





Die Liebe

Sich nicht zu verlieren,
alles mit Liebe sehen und zu spüren!
Öffnet den Weitblick und konzentriert.
Holt dich dorthin, wo alles SEIN beginnt.
Die Spirale, die dich zentriert.
Die leuchtet und dich erstrahlen lässt!
M.G.



Elfenwald

Ich tanze singend durch den Wald,
wo ich einem Einhorn begegne.
Reitend begegne ich der Liebe,
welche mein Herz zum Lachen bringt!

M.G.





Seelengedanken

Wenn Einhörner zu Pferden werden,
wenn Wolken sich verändern,
ist der Platz hier und jetzt.
Vorbei ist die Herrlichkeit in der wir lebten.
Vorbei ist die Freude am Sein.



Schutzengeln
Wenn Engeln zu Hunden werden
und dich ein Leben lang begleiten,
sich aufopfern und immer da sind,
dann sei DANKBAR! 


 Dein Engel
Die Sonne strahlt, doch der Schatten ist finster.
Dunkle Nacht, doch ein Stern leuchtet dir.
Trauer und Fröhlichkeit sind verbunden
mit Einsamkeit zugleich.
Ich bin bei Dir.
M.G.
Text von Nelson Mandela

Unsere tiefste Angst ist es nicht, ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten.
Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich brillant,
großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber genau darum geht es, warum solltest du es nicht sein? Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen, nützt der Welt nicht, es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.
Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes,
die in uns liegt, auf die Welt zu bringen. Sie ist nicht in einigen von uns,
sie ist in jedem.
Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein automatisch die anderen.