Wednesday, 30 August 2017

Groggy days

Die letzten Tage waren ziemlich busy und ich muss zugeben, dass ich mich heute morgen schon wie ausgelutscht fühlte! Nachdem ich mittags fertig war, hab ich mich kurzerhand entschlossen sofort zu meinem Pferd zu fahren, obwohl der Hunger schon riesengroß war, wusste ich, dass sobald ich zu Hause wäre, ich heute keinen Schritt mehr vor die Tür setzen würde!
Also ab zum Pferd!
Für mich war klar, einfach nur ausreiten gehen und Seele baumeln lassen. Am Pferd machte ich anfangs nur Übungen für meine Schultern, weil ich so verspannt war!

Die Sonne war heute so grell, dass ich kaum meine Augen offen halten konnte, im Wald war es dann besser, aber da kam mir alles extrem grün vor! Ehrlich gesagt, hab ich mich schon gefragt, ob mir vormittags irgendwer was ins Wasser geleert hat, so grün, wie das alles war!
Während ich ritt, war nichts anderes zu hören, außer die Tritte meines Pferdes und sein Schnauben zwischendurch. Ich hatte das Gefühl, dass es ihm ähnlich ging wie mir! Ich glaube auch er war heute groggy! Keine Power!

Ich musste heute bis ganz nach oben auf den Berg! Leider hatte ich kein Handy mit! Somit keine Fotos, die ich mit euch teilen könnte!

Es war pure Einhornenergie, wenn ich das so sagen darf! Oben angekommen waren wir beide schweißgebadet. Der Wind fegte durch die Wipfeln und über das hohe Gras und erfrischte uns. Kurzerhand beschloss ich abzusteigen, löste den Gurt und legte den Sattel in die Wiese! Ich selbst ließ mich auf einen Baumstumpf fallen und döste in der Sonne dahin, während mein Pferd die Freiheit genoss und saftiges Gras in sich hineinstopfte! Er hat dabei richtig seelig drein gesehen. Ich war in diesem Moment so dankbar, diese Freiheit zu haben und wisst ihr was ich zu dieser Zeit am liebsten rieche? Springkraut!

Eure M.G.


Tuesday, 29 August 2017

Rastlos

Ob ich den Unterschied zwischen getrieben und rastlos kenne? Hmm, ich denke nein! Ist es nicht dasselbe?

Naja, wenn ich jetzt so überlege, vielleicht doch nicht!

Getrieben werde ich - rastlos bin ich!

Obwohl es sicher zusammenhängen mag! Wenn das Chaos Einzug hält!

Die Frage, wer sind meine inneren Treiber? Heute hatte ich in einer Behandlung z.b. Tinkerbell (spürbar im Herzmeridian), die einfach nur umherschwirrte und viel Wirbel um nichts machte! Der innere Kritiker kann auch oft zum Treiber werden oder Ängste, die uns belasten!
Wobei ich immer wieder unterscheide, ob es eventuell auch ein Motor ist! Denn oft können Ängste auch ein Motor sein! Z.B. bei Selbstständigkeit und da spreche ich selbstverständlich auch von mir! Viele Selbstständige haben immer wieder Existenzängste bzw. mache ich mir immer wieder darüber Gedanken, was ich verändern könnte, dass meine Praxis gut geht! Ich versuche immer am neuesten Stand zu sein, mache Fortbildungen und behandle jeden Klienten individuell! Stimme mich sozusagen auf ihn ab! Somit ist man immer am TUN! Wer rastet der rostet oder etwa nicht? 

Bedenklich wird es, wenn der Treiber destruktiv wird, wenn einen Rastlosigkeit ruhelos macht. Man z.B. gedanklich nicht mehr abschalten kann, Schlafstörungen hat, sich alles nur mehr im Kreis dreht und man weder gerade aus denken noch gerade aus gehen kann. Man sozusagen auf der Stelle tritt und man aus dem Kreisverkehr, aus seiner Misere nicht mehr rausfindet! 

Das ist natürlich rein auf das Berufliche bezogen!

Ich war lange Zeit sehr rastlos und bin es hin und wieder noch! Dann finde ich keinen Platz, kann mich nirgends hinsetzen oder -legen, kann nicht lesen, nicht fernsehen! Meine Gedanken irren dann hin und her! Dann überlege ich krampfhaft, was ich tun soll. Doch jede Idee oder Gedanke endet mit NEIN, zu mühsam, NEIN zu zeitaufwendig, NEIN zu weit usw. Am Ende sitze ich dann immer noch ziemlich deprimiert herum, weil mir der Antrieb gefehlt hat oder ich mache doch irgendwas und denke während dessen darüber nach, ob nicht das andere besser gewesen wäre ... 

NEVER ENDING STORY

Ich muss dazu sagen, dass ich das mittlerweile so gut, wie abgelegt habe! Hin und wieder holt es mich noch ein, aber kaum mehr! Ich habe aufgehört zu bewerten, ob etwas gut ist oder nicht, sondern das es gut ist, so wie es ist! Das es in diesem Moment einfach so sein soll. 
Meine Anteile, wie dem inneren Treiber, Kritiker, etc. bin ich gut ausgesöhnt und kann sie produktiv nutzen. 


Doch wenn sie mich doch einholt, diese Rastlosigkeit, dann reflektiere ich und hinterfrage, was mich in dem Moment rastlos macht und frage nach, ob ich das jetzt wirklich brauche, ob es wahr ist und was wäre, wenn ich diese Rastlosigkeit nicht hätte. Was wäre dann anders (Byron Katie "Lieben was ist")! Dann ordne ich meine Gedanken und meistens kommen dann Ideen ... :-D

Monday, 28 August 2017

Getrieben

Kennt ihr das?

Getrieben zu sein? Wenn man einfach nicht zur Ruhe kommt! Kaum gibt man mal Ruhe, beginnen sich im Kopf die Gedanken zu drehen und man ist nur am Überlegen, was man alles tun könnte und eigentlich liegt man "entspannt" vorm Fernseher oder versucht ein Buch zu lesen oder den Nachmittag gemütlich mit der Familie zu verbringen! EIGENTLICH!

Und eigentlich weiß man genau, dass man keine Sekunde länger aushält, weder auf der Couch, noch in der Küche oder im Garten oder sonst wo! Weil man sich getrieben fühlt, weil einem tausend Gedanken durch den Kopf laufen und man von Sekunde zu Sekunde nervöser wird. Weil man genau weiß, dass man dieses oder jenes erledigen sollte und doch kann man sich nicht aufraffen und es einfach machen. Statt dessen lungert man rum oder läuft wie ein Tiger auf und ab und blafft alles an, was sich in den Weg stellt! Doch meint man es in diesem Moment doch gar nicht so, aber man ist mit der Situation so beschäftigt - nein überfordert, weil man in diesem Moment nicht alleine ist sondern noch ein paar Teilnehmer, wie z. B. der Treiber, der mit einer Peitsche darauf wartet, dass du den nächsten Schritt machst oder der Kritiker oder ...

Irgendwann an diesem getrieben Tag, hat  man das Gefühl, irgendetwas versäumt zu haben oder den Tag nicht richtig genutzt oder man hat einfach ein schlechtes Gewissen, weil man eindeutig zu wenig gemacht hat!

eure M.G.

Forsetzung folgt

Sunday, 13 August 2017

Wenn´s mal nicht so läuft!

Laut schreien, abhacken, nach vorne sehen und weiter machen

Einfacher gesagt, als getan! Doch was tun?

Im Wettkampf kann ich nur sagen, bleibt einem nichts anderes übrig, als es einfach zu nehmen, wie es ist! Da ich Reitturniere reite und doch zu 50 % auch mein Pferd an unserer Leistung mitbeteiligt ist, muss ich natürlich auch vertrauen, auf mein Pferd, auf unsere Leistung, auf unsere Erfahrung, auf das was wir können und natürlich bisher auch geleistet haben!
Weiters kommt es aber noch darauf an, da wir beide Lebewesen sind, auf unseren momentanen Zustand, denn auch Pferde haben ihren eigenen Kopf und ich ebenfalls! Nicht immer kann man seine Gedanken ausschalten und sich zu 100 % auf den eigentlichen Wettkampf konzentrieren, obwohl man das natürlich sollte! Doch weiß man selbstverständlich, wo die eigenen Schwächen liegen und sich da nicht reinzusteigern, oft eine Kunst!

Ich bin vor jedem Bewerb nervös, vor allem, bevor ich überhaupt das erste Mal geritten bin, danach geht es meist ein bisschen besser, weil man bereits mehr oder weniger im Flow ist. 
Gedanken kommen und gehen und ich bin drauf gekommen, dass das ok ist! Ich kenne niemanden, der nicht zwischendurch zweifelt und das ist ok, weil so bekommt man Respekt vor der Sache und vor dem was man macht!
Wer glaubt, dass die Nervosität irgendwann aufhört, irrt sich, aber man kann besser mit dem Stress umgehen oder lernt es zumindest!

Ich setze das 1 zu 1 im Leben um. Gedanken kommen und gehen, positive, wie auch negative und Stress hat man auch immer wieder! Wobei ich das Wort Stress nicht mag, denn Stress ist für Leistungsschwache! Merkt euch das. Man kann mal viel zu tun haben oder hin und wieder mit all dem, was einem so umgibt, nicht zurechtkommen, aber nehmt nicht immer das Wort STRESS in den Mund!
Beschreibe mal Stress!

Wichtig ist es, meiner Meinung nach, nicht im Problem herumzuwühlen sondern lösungsorientiert zu sein! Wie kann ich das Pro-blem für mich am besten lösen! So das es mir gut geht und ich wieder nach vorne schauen kann!
Du kannst dich natürlich auch fragen, WARUM ist das so, und WARUM passiert mir das und WARUM gerade ich und WARUM jetzt? Wer nach dem WARUM fragt, will keine Lösung!

Was brauche ich, um es gut lösen zu können, was muss ich dafür tun! Was genau, ist so schlimm etc. Brauche ich das Pro-blem denn überhaupt noch weiter? Wer wäre ich ohne dieses Problem etc.

Hierzu kann ich euch zwei tolle Bücher empfehlen!

#Katie Byron "Wer wäre ich ohne mein Drama" und "The Work"
#Pam Grout    "E2"

und noch etwas sehr Essentielles! Ihr müsst nicht alleine mit euren Sorgen fertig werden! Sucht euch Hilfe bzw. nehmt Hilfe an! 

M.G.