Wednesday, 10 April 2013

ein Gedicht ohne Absicht


Ich möchte fühlen

Dir nahe sein um dich zu spüren

Dich am ganzen Körper berühren!

 

Möchte dir so nahe sein wie es nur geht!

Schau auf die Uhr, schon so spät?

Doch heute gibt es keine Zeit

Wir sind von Zeiten und Dimensionen befreit!

 

Wenn ich dich berühre

Dann fange auch ich an zu fühlen

Erst dann bewegt sich mein Herz

Und zum ersten Mal regt sich etwas

Ist das Schmerz!

 

Schmerz aber wieso?

Nein es ist Angst, Angst es zu verlieren!

Das Gefühl das ich mit dir habe,

ich beginne danach zu gieren!

 

Könnte ich das mit jedem haben

Oder ist es das Geschenk allein von dir!

Ist es möglich es nur zu fühlen jetzt und hier?

Oder liegt es in der Unendlichkeit,

frei, erhaben, weit?

 

Ich bin unersättlich darin,

kannst du meine Gier befriedigen!

Oder obliegt es allein in meiner Hand.

Ist es allein mein Inneres,

dass dieses Loch füllen kann?

 

Nein, denn nur du verschaffst mir das Vergnügen!

Hier und jetzt

Total vernetzt

Verschaff mir die Ehre

Fang an und begehre

Mich allein in deinen Händen!

 

Deinen Atem zum spüren auf meiner Haut

Nichts zu vernehmen keinen Laut!

Sich nur hinzugeben, allein das zählt

Wie lang hab ich danach gelächt, mich gequält!

 

Es mir nicht zu erlauben

Anderer Leute Worte glauben

Doch das was zählt bin ich allein

Kein Wort eines Fremden sollte gewichtig sein!

 

Doch nun bist du hier

Und ich erlaube mir, der Lust zu frönen

Mein eigener Atem

Ein wohliges Stöhnen

 

Sich schaukeln in nie gekannter Lust

Dem Orgasmus entgegen

Welche Sorge sollt ich nun noch hegen?

Was für eine Phrase

Ich möchte mich ergeben

In dieser süßen, nicht enden wollenden Extase!

 

So lieg ich nun hier

Inmitten wohliger Schauer neben dir.

Glücklich und entspannt

Was ist mir alles entgangen ,

ich hab es vorher nicht gekannt!

 

Ich danke dir, du süßer Engel

Hast mich befreit

Aus meiner eigenen Züchtigkeit!
 
M.G. Shiatsu