Saturday, 25 February 2012

Kraft

Nur die Sache ist verloren,
die man aufgibt.

Ernst von Feuchtersieben

Thursday, 23 February 2012

Massenprolaps

 Dann ist man doch schon mal am Boden zerstört! Man wird in den Spital eingeliefert und bekommt CT geführte Infiltrationen. So ca. drei an der Zahl. Etwas schmerzhaft, aber auszuhalten. Die Ärzte sind total nett und versuchen doch ein bisschen, einem die Angst zu nehmen - nicht immer so leicht - natürlich.
Im Endeffekt ist die Frage, ob die Schmerzen so schlimm sind, das es nicht auszuhalten ist, denn dann ist es besser man operiert. Man hat ca. 6 - 8 Wochen Zeit das zu entscheiden. Bildet sich der Prolaps zurück, dann funktioniert das ungefähr wie bei einer überreifen Zwetschke. Er verliert einfach seine Flüssigkeit (hauptsächlich Wasser) und geht ein und ist vielleicht irgendwann ganz weg.
So jetzt ist eben die Frage, wie stark sind die Schmerzen??? Kraftverlust??? Lähmungserscheinungen???
Bei Lähmungserscheinungen braucht man nicht mehr lange überlegen, da ist eigentlich schon alles klar.
Hat man Kraftverlust, dann hat man die Hoffnung, wenn der Prolaps sich zurückbildet, was ja meistens der Fall ist, dass die Kraft wieder zurückkehrt, aber man muss Geduld haben, denn es kann Monate dauern!

http://www.mohamed-khalifa-buch.de/index.html
WUNDER MENSCH
Nach dieser Diagnose wollen wir jetzt nicht verzagen, also atmen wir wieder tief durch und überlegen mit Block und Stift in der Hand, warum wir diesen Vorfall haben bzw. woran er uns erinnern soll, denn meistens sind Rückengeschichten Dinge, die der Vergangenheit angehören. Rücken heißt auf Englisch Back.
Schauen wir doch mal zurück.
Wen haben wir in der Vergangenheit, den wir nicht verzeihen bzw. vergeben können. Bei welchen Personen ziehen sich die Lippen zu einem Strich zusammen und verhärtet sich das Kiefer. Sofort die Namen aufschreiben. Wem geben wir eventuell die Schuld an unserem Schmerz?
Erst, wenn wir annehmen, dass wir für unseren Schmerz selbstverantwortlich sind, können wir beginnen damit zu arbeiten!
Doch zuerst bleibt uns nichts anderes übrig, als denen zu vergeben, denen wir krämen bzw. für die wir Dinge tragen, die bei uns nichts zu suchen haben. Was auch immer das sein möge. Dafür haben wir Block und Stift und können einfach alles, was uns in diesem Moment in den Sinn kommt aufschreiben. Das kann unsere Mutter sein, von der wir zu wenig Liebe bekommen haben, das kann der Vater sein, von dem wir zu wenig Wertschätzung bekommen haben, das können die Großeltern sein, die im Krieg grausame Dinge erlebt haben und wir glauben, wir könnten ihnen etwas abnehmen - was natürlich nicht der Fall ist. Denn passiert ist passiert - vergangen ist vergangen!
Wir können die Zeit nicht zurück drehen, aber wir können in uns etwas verändern - wenn wir bereit dazu sind.

Wir können uns selbst lieben lernen. Schon mal probiert? Sich in den Spiegel geschaut und gesagt "Ich liebe Dich"

Ohne sich dabei blöd vorzukommen???

Zu sagen "Was bist du nur für eine Wucht", "alles was du machst, machst du gut und du bist talentiert",  "du hast einen wunderschönen Hintern (Beine, Arme, Bauch, Nase etc. .... )"

Alle Dinge, die wir an uns kritisieren, woher kommt das??? Wo kommen unsere Selbstzweifel denn her???
Also beginnen wir wieder mal von vorne und lernen uns neu kennen! Als würden wir uns das erste Mal begegnen ohne Kritik. Und wir betrachten uns von oben bis unten ohne Kritik und beginnen uns selbst zu lieben - grenzenlos, denn Liebe geht über das ganze Universum.
Wir werten uns!
Wir sind bereit zur Veränderung. Wir stehen zu uns!
Vielleicht ein kleines Experiment.
Wir holen unser Fotoalbum heraus und betrachten unsere Babyfotos. Was empfinden wir für dieses kleine, süsse Wesen, dass mit seinen großen Augen gerade erst die Welt erblickt. Dann betrachten wir die Kinderfotos und hören/fühlen gut in uns hinein! Ab welchen Alter beginnen wir uns zu kritisieren? Was beginnen wir zu kritisieren?
Ehrlich sein zu uns selbst und dann überlegen, was würden wir dem kleinen Baby in uns denn gerne sagen. Würden wir es gerne knuddeln und drücken und ihm etwas vorsingen, dem dreijährigen vielleicht eine lustige Geschichte erzählen und es ebenfalls im Arm halten und Geborgenheit vermitteln, dem sechs- oder siebenjährigen Unterstützung geben und bei dem bestärken, was er gut kann, geduldig mit ihm sein und Kraft geben, dem zwölfjährigen gut unterstützen beim Übergang vom Kind zum Teenager, dem fünf- oder sechzehnjährigen beim ersten Liebeskummer beistehen und erzählen, dass auch andere Mütter schöne Töchter bzw. Söhne haben - einfach in den Arm nehmen und das Gefühl geben, dass man immer da ist, denn eine Umarmung bedarf nicht vieler Worte!!!



Was haben wir so von unseren Eltern zu hören bekommen. Falls das nicht so war, wie wir es gerne gehabt hätten, nicht verzagen, vielleicht konnten auch sie es nicht und haben es einfach nicht gelernt, aber wir haben jetzt die Möglichkeit zu uns zu stehen uns gute Kraft zu geben und für uns selbst da zu sein. Liebe ist das Zauberwort. Liebe bezwingt das Böse. Denn Liebe ist unermesslich.
Flüstern wir uns doch ab jetzt schöne Worte zu, wenn wir in den Spiegel blicken. Blöd??? Was würden sie jemanden sagen, der gegenüber von ihnen sitzt! Ihrem Mann, ihrer Frau, ihrem Freund, ihrer Freundin, dem besten Freund, der besten Freundin, der eigenen Schwester, dem eigenen Kind ... was würden sie ihm sagen???

"Du hast eine große Nase", "du bist ein Waschlappen", "du hast einen fetten Arsch", etc. ... das würden sie ihm/ihr sagen???

oder

würden sie ihm/ihr etwas nettes, liebevolles sagen? Seine Vorzüge hervorheben?

Eben!!! Also warum fällt uns das bei uns selbst so schwer? Darum werden wir ab jetzt damit beginnen und uns selbst kennen und lieben lernen und unserem Spiegelbild jeden Tag nette Sachen sagen, denn wir sind einfach wunderbar, einzigartig, autent, liebenswürdig (würdig geliebt zu werden), offenherzig, liebevoll, stark und schwach zugleich, sensibel, ........

........ werden wir kreativ und lassen sich für unser Selbst etwas nettes einfallen!!! :-)





Friday, 17 February 2012

Bandscheibenvorfall L4/L5 und jetzt???

 Discusprotrusion - Das Wunder Mensch

Kreuzschmerzen ohne Ende. Es gehört schon zum täglichen Leben dazu und man weiß gar nicht mehr, wie es denn ohne wäre! Man "wurschtelt" sich im warsten Sinne des Wortes durch den Tag. Mal ist es besser, dann wieder schlechter und hin und wieder gibt es doch tatsächlich Tage, an denen man schmerzfrei ist. Doch alles halb so schlimm! Man stärkt die Rumpfmuskulatur, treibt regelmäßig Sport, schaut darauf, dass die Ernährung halbwegs gesund ist soweit das heutzutage noch möglich ist und trotzallem wird es nicht besser. Was rennt denn falsch - verdammt nochmal???

Der Trott, die alten Muster, die wir nicht verändern, die immer wieder aufzeigen, wo man steht! Diese Muster setzen sich im Körper fest in der Muskulatur, in den Faszien etc.
Man kann sich nicht wirklich entscheiden, ist unsicher, hat finanzielle Ängste vielleicht auch Existenzängste und man läuft im Kreis ohne zu wissen, dass man es macht.
Im Grunde genommen, kommt man gut vorwärts und es geht auch immer wieder bergauf, man ist glücklich bei dem was man tut und trotzallem reicht es immer noch nicht für Schmerzfreiheit!
Also muss man weiter an sich arbeiten!

So beginne ich nun, mich zu erden und mich wirklich zu entspannen, immer wieder in Entspannungszustand zu gehen, mit offenem Mund gut zu dem Schmerz hinatmen, mit ihm in Resonanz gehen. Wo liegen meine Schwächen?
Ich versuche, mich mental gut zu stärken! Was nicht heißt, jedem zu zeigen, wie stark ich bin sondern genau in diesem Moment ganz ehrlich zu mir selbst zu sein. Zu wissen, wie sensibel und angreifbar ich bin, aber vielleicht liegt auch hier meine Stärke! Denn durch die Sensibilität kommt auch die Kraft und zwar von innen. Von ganz tief unten. Der Teil, den ich gut vergraben habe, damit niemand an ihn ran kommt - nicht mal ich! Die Sensibilität erkennt die Angst und kann sich gut auf sie einlassen, so wie Mütter es mit ihren Kindern tun. Wenn Kinder Angst vor etwas haben, nehmen die Mütter sie in die Arme und halten es gut fest und flüstern ihm ins Ohr, dass es keine Angst zu haben braucht, denn die Mama sei ja hier. Und dann wagen Kinder einen kurzen Blick und stellen fest, dass es in Mamas Armen wirklich nicht so schlimm ist und dann wagen sie einen zweiten Blick und irgendwann hält man die Mama nur noch an der Hand und dann ist man vielleicht dazu bereit loszulassen, in dem Wissen, dass nichts passieren kann, wenn man gut hinschaut und es im Auge behält!

So, also haben wir uns jetzt dem Bandscheibenvorfall gestellt, zuerst haben wir nur kurz hingeschaut, aber so wirklich sehen wollten wir ihn nicht, haben weiter gewurschtelt und uns eingeredet, dass da nichts ist. Nur so leicht, lässt sich dieses Ding nicht abwimmeln und es fordert das man spürt und irgendwann ist es dann so schlimm, dass man hinsehen muß und jetzt sind wir soweit, dass wir es anerkennen und annehmen können. Ab jetzt können wir gut damit arbeiten.

Also beginnen wir von vorne!

Wir erden sich täglich um guten Boden unter den Füßen zu haben. Wir verwurzeln uns sozusagen mit der Erde, so wie es Bäume auch tun. Denn aus der Erde können wir gut Nahrung schöpfen. Mutter Erde ist sogar bereit zur Transformation. Wir können, während wir uns erden, all unsere Sorgen und Ängste der Mutter Erde übergeben und sie darum bitten, diese zu transformieren. In etwas Gutes, nahrhaftes. In einen guten Nektar, den wir über unsere Beine in den Blutkreislauf aufnehmen, damit er auch überall hinkommt, wo wir ihn brauchen. Auch zu unserer Bandscheibe, sie umschließt und mit einem entzündungshemmenden Saft extra umgibt, damit sie schrumpfen kann und sich wieder schließt um ihre natürliche Funktion wieder aufnehmen zu können. Dieser Nektar stärkt uns und gibt uns Kraft um alles was im Laufe des Tages auf uns zu kommt zu bewerkstelligen oder um alles was im Laufe des Tages auf uns zugekommen ist loszulassen um am nächsten Tag wieder neu zu beginnen.
Wir bedanken uns bei Mutter Erde und nehmen zum Schluß noch einen tiefen Atemzug.

Uns mental zu stärken und an uns und unseren Körper zu glauben ist bei solchen Zuständen sehr wichtig. Dabei muss man nicht vom schlimmsten ausgehen, dass kann schon beim Kopfweh beginnen oder Halsschmerzen oder einfach nur, wenn man von einem anstrengenden Tag müde nach Hause kommt.
Der Mensch und sein Körper ist ein Wunder - nicht um sonst heißt es "Das Wunder Mensch".
Der Mensch verfügt über soviele Möglichkeiten sich zu heilen und nicht um sonst heißt es "Körper, Geist und Seele" gehört doch alles zusammen. Nicht in der heutigen Medizin - noch nicht! Würde es z. B. nach der Wissenschaft gehen und die Hummel uns verstehen, würde keine einzige Hummel mehr fliegen, weil sie ja eigentlich zu schwer ist, aber Gott sei Dank weiß das die Hummel ja nicht!!!

Nicht das wir uns in solch schmerzlichen Momenten der Schulmedizin entziehen sollten, nein, denn das ist unausweichlich. Ist es doch unglaublich, was die Medizin schon alles erreicht, aber man sollte auch an sich selbst glauben und mit beiden zusammen sind gute Heilungschancen möglich.
Es ist an der Zeit zu wissen, dass unser Körper sich auch gut selbst heilen kann. Wenn man neue Wege im Gehirn tretet sozusagen einen neuen Trampelpfad legt, der mit der Zeit immer breiter wird und es irgendwann selbstverständlich ist!
Den Glauben an uns selbst dürfen wir nicht verlieren, also gut durchatmen und sich bereit machen für ein gutes Gelingen. Ab jetzt gut zusammen arbeiten mit dem Selbst in dem man versucht, wieder gut auf sich selbst zu hören auf die innere Stimme (Intuition)! :-)