Tuesday, 10 January 2012

Die Leidenschaft für das Böse

Würde man in das Gute soviel Leidenschaft investieren, wie in das Böse, wäre die Welt besser oder? Wie gut man sich doch über das Böse auslassen und echauffieren kann!

"Wie dick doch Sabrina auf einmal geworden ist, hast du sie gesehen? Ich glaube, sie leidet unter Depressionen! Kein Wunder, bei den Kindern und dem Mann zzzzzzzzzzzzzzzzz! Ja und was sie jetzt für Kleider trägt. Und überhaupt, ihre Haare und erst ihre Haut, auch ganz fahl und großporig ... "

"Heute in der Straßenbahn - ein Wahnsinn. Alle waren so laut und telefonieren mit ihren blöden Handys. Fuchteln alle in der Gegend herum, da muss man schon richtig in Deckung gehen und dann bekommst du die ganzen Privatgespräche mit, ja interessiert mich denn das, was die für Probleme haben ..."

"Und überhaupt und außerdem, geht´s mir total schlecht und alles nervt mich, und ich bin zu dick (zu dünn) und mein Job kotzt mich an und Freund finde ich auch keinen oder mein Freund/Mann/Freundin geht mir ja auch schon total auf die Nerven, immer derselbe Schmoan."

"Letztens war ich fort! Na bitte, bei die Leut´ mußt erst einmal jemanden finden. Das ist ja wie auf einer Halloweenparty. Dann ist es dort so voll, ich konnte mich kaum bewegen, ich hab ja schon fast Platzangst bekommen und der neben mir, na der hat so geschwitzt bäääääääähhhhhhhhhh. Nein fürchterlich, da bleib ich lieber zu Hause. Aber auf Dauer ist das ja auch nichts, immer nur vor der Klotze sitzen und was die im Fernsehen spielen ist ja auch nicht normal ..."


So kann man sich über all und jenes negativ äußern. Wie wäre es denn mal in Positives soviel Leidenschaft und Energie zu investieren! Wie z.B. Obwohl ins Positive kann man ja keine Leiden - schafft investieren!!! 😋😊😁

Kennt ihr den Spruch:"Der, der mit Eifer sucht, was Leiden schafft!"


Wie wäre es denn mal vor seiner eigenen Haustüre zu kehren und aber auch dort das Positive ins Rampenlicht zu stellen. Wie gemütlich es doch ist und wenn nicht, dann mach ich es mir richtig gemütlich. Die Figur nicht zu kritisieren sondern die schönen Seiten an einem Selbst hervor zu heben. Sich selbst entfalten und zeigen wie schön man ist.
Den Partner nicht zu kritisieren und die Schwächen bekritteln, ihn als Geschenk sehen und seine Stärken hervor heben und es auch äußern. "Was kann ich dir heute gutes tun, damit dein Tag schön wird?"
Den Kindern Kraft geben und ermutigen Dinge auszuprobieren, sie bestärken in dem wer sie sind und was sie können.
Danke sagen zu jenen Menschen, die einem zuhören, die jederzeit für einen da sind.

Nicht über andere nachdenken oder sich kontrollieren lassen. Einfach niemanden zur Verfügung stehen. Niemanden die Macht über einen Selbst geben. Im energetischen Sinne.
Gerne für andere da sein, aber eine gute Grenze ziehen. Die lustigen und schönen Dinge hervorheben.


Beobachten wir uns doch selbst und bei jedem negativen Gedanken, bei dem wir uns ertappen, ihn mal ins Positive umkehren. Es ist gar nicht so einfach, aber es wirkt Wunder.
Nicht immer ist alles eitle Wonne und Sonnenschein, aber es macht es doch um vieles freundlicher und einen Versuch ist es doch wert.

Negativ denken, kann doch jeder! Also warum dann nicht auch positiv! 

Weisheit eines Indianers:

In jedem von uns tobt der Kampf von zwei Wölfen! Der böse Wolf kämpft mit Missgunst, Neid, Hass, Eifersucht, Angst, Gier, Sorgen, Arroganz, Egoismus und Lügen!

Der liebe Wolf kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und der Wahrheit!

Es liegt an dir, welchen der Beiden du fütterst!

Monday, 9 January 2012

Beziehungen

Warum ist es so schwierig, eine lange Beziehung (Partnerschaft) wirklich gut zu pflegen und aufrecht zu erhalten? Wieso gibt es soviele Scheidungen und Trennungen? Liegt es in unserer Natur, sich immer wieder auf die Suche zu begeben? Findet man den idealen Partner überhaupt? Gibt es den denn überhaupt oder muß man sich erst aufeinander einspielen, bis der Deckel zum Topf passt?
Am Anfang ist das Verliebt sein. Alles ist so einfach. Man redet oder eben auch nicht, man versteht sich stumm, braucht nicht viel, um das der Partner weiß, was man braucht und umgekehrt.
Doch irgendwann tritt der unvermeidliche Alltag ein. Alltagstrott.
Und manchmal fühlt man nur noch mit dem Verstand (soweit man mit dem Verstand fühlen
kann :-) ), anstatt mit dem Herz und dann wird es schwierig. Gewisse Dinge beginnen zu stören, die man zuvor kaum bemerkt oder gesehen hat. Das Verlangen, daß sich im Herzen verbirgt wird über die Jahre/Monate ausgeschaltet. Kaum kann man sich noch daran erinnern, wie es zu anfangs war, als man noch übereinander herfiel. Berührungen haben nicht mehr Priorität. Konnte man zuvor kaum die Finger voneinander lassen und schlief im Bett nur auf einer Seite zusammengekuschelt, ist später kaum mehr die Rede davon.
Froh, wenn man genug Platz und seine Ruhe hat. Der Alltag hat uns eingeholt!
Und da kommt die sehende Liebe ins Spiel. Die, die fast alles akzeptiert. Den Partner so nimmt wie er ist, mit all seinen Maken und Fehlern. Aber gehören nicht genau diese Dinge zudem Partner, haben wir uns nicht genau deshalb in ihn verliebt?
Es gibt Paare, bei denen wächst die Liebe von Tag zu Tag. Worin liegt das Zaubermittel? Begegnen sich diese Paare immer auf  Herzensebene?
Mal versuchen, den Verstand auszuschalten, auf seinen Partner so zuzugehen, wie zu Beginn, als das Feuer noch hell loderte - es einfach mal versuchen und sehen, was dabei herauskommt. Wie man plötzlich fühlt, ob sich etwas verändert? Nur in einem Selbst.Wie fühlt es sich an, den Partner mit dem Herz zu sehen und zu spüren?

Wieso gehen manche fremd und andere interessiert kein oder keine andere? Was macht den Seitensprung aus?

Vielleicht kommen hier die Göttinnen ins Spiel! Hera, die für die Jungfräulichkeit steht oder Aphrodite, die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde. Auch Liebesgöttin genannt. Athene, die Kriegsgöttin und Göttin der Weisheit und Handarbeit. Artemis, die Hüterin der Frauen und Kinder, sowie der Jagd und des Waldes. Hestia, die Göttin des Herdfeuers, die auch Frieden und Klarheit vermittelt. Dann gibt es noch Persephone, die Göttin der Unterwelt und Demeter, sie ist zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten.
Die Göttinnen vermitteln die Kraft der "Urfrau". Jede Frau, findet sich in einer der Göttinnen wieder! Sich mal mit dem Archetyp Anima verbinden - der Urfrau - die absolut weibliche Kraft. Die, die für alles steht im Weiblichen.

Zurück zum Seitensprung: Welche Sehnsucht kommt hier ins Spiel? Die Sehnsucht nach dem Neuen, der Reiz des Unbekannten? Oder einfach nur fallen lassen und genießen, über nichts nachzudenken, es einfach geschehen zu lassen? Die eigene Seele streicheln? Den Teenager in uns wach werden lassen? Einen Teil von uns beglücken, den wir lange Zeit versteckt haben, z.B. die Liebesgöttin. Weil es sich als Mädchen oder Frau nicht ziemt mit anderen Männern zu bandeln und nun als Protest tut man es? Was ist richtig oder falsch. Gibt es das überhaupt. Wer ist Kläger oder Richter? Wer hat das Recht zu urteilen? Oder sind diese Teile alle in uns selbst? Liebesgöttin, Kläger, Richter, ... etc.
Wie sieht es mit der Ahnentheorie aus! Stehen alle Ahnen gut hinter einem. Bei Männern, der Vater, Großvater, Urgroßvater etc. Bei Frauen, die Mutter, Großmutter, Urgroßmutter etc. Kann man die männliche bzw. weibliche Kraft gut leben und annehmen?

Ist doch im Krieg viel passiert! Hat das auch mit uns im JETZT etwas zu tun? Ja hat es, aber dazu ein anderes Mal.

Natürlich gehören in einer Partnerschaft immer beide dazu. Es ist daher sehr schwierig, wenn nur einer an der Beziehung arbeitet. Muß man doch den Mund aufmachen und Gespräche führen, Kritik annehmen können und einander zuhören.
Beide Partner sollten sich auf derselben Ebene bewegen, ist das nicht gegeben, verliert man!

Saturday, 7 January 2012

Lebensfluss

Lass das Leben fließen durch dich. Nimm einen tiefen Atemzug und vergiss es nicht.
Alles hier ein Geschenk der Natur, alles rein und pur.
Du kannst dir aussuchen ob du leben möchtest, wie die Ratten
oder ob du springst über deinen Schatten.

Schwarz und nahezu unbezwingbar kommt er über dich,
dunkel wie die Nacht,
fast scheint er dich zu lähmen, aber nur fast!
Nimm dir einen Augenblick und sieh es als Rückblick über das,
 was du erreicht hast, als kurze Rast.
Streich von dir, die schwere Last, du hast es schon geschafft, nun fließt
er durch dich - der Lebenssaft.

Öffne dein Portal, denn es ist real.
Du mußt nur daran glauben, lass dir den Zauber doch nicht rauben.
Er wartet nur darauf durch dich hindurch zu fließen.
Nun lass es wirken dieses Gedicht, diese Worte,
die es durch dich spricht.