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Massenprolaps

 Dann ist man doch schon mal am Boden zerstört! Man wird in den Spital eingeliefert und bekommt CT geführte Infiltrationen. So ca. drei an der Zahl. Etwas schmerzhaft, aber auszuhalten. Die Ärzte sind total nett und versuchen doch ein bisschen, einem die Angst zu nehmen - nicht immer so leicht - natürlich.
Im Endeffekt ist die Frage, ob die Schmerzen so schlimm sind, das es nicht auszuhalten ist, denn dann ist es besser man operiert. Man hat ca. 6 - 8 Wochen Zeit das zu entscheiden. Bildet sich der Prolaps zurück, dann funktioniert das ungefähr wie bei einer überreifen Zwetschke. Er verliert einfach seine Flüssigkeit (hauptsächlich Wasser) und geht ein und ist vielleicht irgendwann ganz weg.
So jetzt ist eben die Frage, wie stark sind die Schmerzen??? Kraftverlust??? Lähmungserscheinungen???
Bei Lähmungserscheinungen braucht man nicht mehr lange überlegen, da ist eigentlich schon alles klar.
Hat man Kraftverlust, dann hat man die Hoffnung, wenn der Prolaps sich zurückbildet, was ja meistens der Fall ist, dass die Kraft wieder zurückkehrt, aber man muss Geduld haben, denn es kann Monate dauern!

http://www.mohamed-khalifa-buch.de/index.html
WUNDER MENSCH
Nach dieser Diagnose wollen wir jetzt nicht verzagen, also atmen wir wieder tief durch und überlegen mit Block und Stift in der Hand, warum wir diesen Vorfall haben bzw. woran er uns erinnern soll, denn meistens sind Rückengeschichten Dinge, die der Vergangenheit angehören. Rücken heißt auf Englisch Back.
Schauen wir doch mal zurück.
Wen haben wir in der Vergangenheit, den wir nicht verzeihen bzw. vergeben können. Bei welchen Personen ziehen sich die Lippen zu einem Strich zusammen und verhärtet sich das Kiefer. Sofort die Namen aufschreiben. Wem geben wir eventuell die Schuld an unserem Schmerz?
Erst, wenn wir annehmen, dass wir für unseren Schmerz selbstverantwortlich sind, können wir beginnen damit zu arbeiten!
Doch zuerst bleibt uns nichts anderes übrig, als denen zu vergeben, denen wir krämen bzw. für die wir Dinge tragen, die bei uns nichts zu suchen haben. Was auch immer das sein möge. Dafür haben wir Block und Stift und können einfach alles, was uns in diesem Moment in den Sinn kommt aufschreiben. Das kann unsere Mutter sein, von der wir zu wenig Liebe bekommen haben, das kann der Vater sein, von dem wir zu wenig Wertschätzung bekommen haben, das können die Großeltern sein, die im Krieg grausame Dinge erlebt haben und wir glauben, wir könnten ihnen etwas abnehmen - was natürlich nicht der Fall ist. Denn passiert ist passiert - vergangen ist vergangen!
Wir können die Zeit nicht zurück drehen, aber wir können in uns etwas verändern - wenn wir bereit dazu sind.

Wir können uns selbst lieben lernen. Schon mal probiert? Sich in den Spiegel geschaut und gesagt "Ich liebe Dich"

Ohne sich dabei blöd vorzukommen???

Zu sagen "Was bist du nur für eine Wucht", "alles was du machst, machst du gut und du bist talentiert",  "du hast einen wunderschönen Hintern (Beine, Arme, Bauch, Nase etc. .... )"

Alle Dinge, die wir an uns kritisieren, woher kommt das??? Wo kommen unsere Selbstzweifel denn her???
Also beginnen wir wieder mal von vorne und lernen uns neu kennen! Als würden wir uns das erste Mal begegnen ohne Kritik. Und wir betrachten uns von oben bis unten ohne Kritik und beginnen uns selbst zu lieben - grenzenlos, denn Liebe geht über das ganze Universum.
Wir werten uns!
Wir sind bereit zur Veränderung. Wir stehen zu uns!
Vielleicht ein kleines Experiment.
Wir holen unser Fotoalbum heraus und betrachten unsere Babyfotos. Was empfinden wir für dieses kleine, süsse Wesen, dass mit seinen großen Augen gerade erst die Welt erblickt. Dann betrachten wir die Kinderfotos und hören/fühlen gut in uns hinein! Ab welchen Alter beginnen wir uns zu kritisieren? Was beginnen wir zu kritisieren?
Ehrlich sein zu uns selbst und dann überlegen, was würden wir dem kleinen Baby in uns denn gerne sagen. Würden wir es gerne knuddeln und drücken und ihm etwas vorsingen, dem dreijährigen vielleicht eine lustige Geschichte erzählen und es ebenfalls im Arm halten und Geborgenheit vermitteln, dem sechs- oder siebenjährigen Unterstützung geben und bei dem bestärken, was er gut kann, geduldig mit ihm sein und Kraft geben, dem zwölfjährigen gut unterstützen beim Übergang vom Kind zum Teenager, dem fünf- oder sechzehnjährigen beim ersten Liebeskummer beistehen und erzählen, dass auch andere Mütter schöne Töchter bzw. Söhne haben - einfach in den Arm nehmen und das Gefühl geben, dass man immer da ist, denn eine Umarmung bedarf nicht vieler Worte!!!



Was haben wir so von unseren Eltern zu hören bekommen. Falls das nicht so war, wie wir es gerne gehabt hätten, nicht verzagen, vielleicht konnten auch sie es nicht und haben es einfach nicht gelernt, aber wir haben jetzt die Möglichkeit zu uns zu stehen uns gute Kraft zu geben und für uns selbst da zu sein. Liebe ist das Zauberwort. Liebe bezwingt das Böse. Denn Liebe ist unermesslich.
Flüstern wir uns doch ab jetzt schöne Worte zu, wenn wir in den Spiegel blicken. Blöd??? Was würden sie jemanden sagen, der gegenüber von ihnen sitzt! Ihrem Mann, ihrer Frau, ihrem Freund, ihrer Freundin, dem besten Freund, der besten Freundin, der eigenen Schwester, dem eigenen Kind ... was würden sie ihm sagen???

"Du hast eine große Nase", "du bist ein Waschlappen", "du hast einen fetten Arsch", etc. ... das würden sie ihm/ihr sagen???

oder

würden sie ihm/ihr etwas nettes, liebevolles sagen? Seine Vorzüge hervorheben?

Eben!!! Also warum fällt uns das bei uns selbst so schwer? Darum werden wir ab jetzt damit beginnen und uns selbst kennen und lieben lernen und unserem Spiegelbild jeden Tag nette Sachen sagen, denn wir sind einfach wunderbar, einzigartig, autent, liebenswürdig (würdig geliebt zu werden), offenherzig, liebevoll, stark und schwach zugleich, sensibel, ........

........ werden wir kreativ und lassen sich für unser Selbst etwas nettes einfallen!!! :-)





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